BOGY – Überblick

Wofür steht BOGY?

BOGY (= Berufsorientierung am Gymnasium) ist das Kürzel für den Prozess der Berufs- und Studienorientierung an den allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg. Berufliche Orientierung soll die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Berufsfeldern bekannt machen und die spätere Berufs- und Studienwahl erleichtern. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Fächer und Klassenstufen und wird durch eine Vielfalt von Beratungs- und Informationsangeboten sowie Praktika begleitet. Die folgende Darstellung gibt einen Überblick über die Angebote an unserer Schule.

BOGY-Elemente

Frau Beckmann-Rögele, Frau Fischer und Frau Retzlaff sind die BOGY–Beauftragten am GidT. Sie informieren zum Thema Studien- und Berufswahl, stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung oder vermitteln an außerschulische Experten. Des Weiteren sind sie für die Organisation von Informationsveranstaltungen, Praktika und Trainings verantwortlich. Eine Auflistung aller BOGY-Aktivitäten erhalten Sie in unserer Gesamtübersicht.

Übersicht

Unsere Ziele

Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern eine breit gefächerte Berufs- und Studienorientierung bieten. Deshalb erschöpft sich für uns BOGY nicht in einem einwöchigen Praktikum. Unser Konzept umfasst vielmehr einen mehrjährigen Informationsprozess, der schulische und außerschulische Veranstaltungen für die Klassenstufe 9–10 sowie für die Jahrgangsstufen 1 und 2 vorsieht.

Unsere Ziele sind im Einzelnen:

  • Bewusstmachung der eigenen Stärken und Schwächen in Verbindung mit der Klärung der eigenen Interessen.
  • Orientierung über Studien- und Berufsmöglichkeiten.
  • Erarbeitung von Handwerkszeug, um erfolgreich eigene Ziele zu erreichen. Dazu gehören das Verfassen von Lebensläufen und Bewerbungsmappen, Vorbereitung für Vorstellungsgespräche, Assessment Center und Online-Verfahren.
  • Berufspraktika im In- und Ausland zur Klärung eigener Interessen, Stärken und Schwächen.
  • Diagnostik zur Entwicklung der persönlichen Talente und Begabungen durch Testverfahren und Beratungsgespräche.
  • Informationen zu verschiedenen Berufsfeldern durch-Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) und Vorstellung von Berufen durch Eltern.
  • Erste Orientierung in Berufsfeldern durch Unternehmenserkundungen in verschiedenen Branchen in Industrie, Wirtschaft und sozialen Institutionen.

Umsetzung

  • Die Berufs- und Studienorientierung ist im Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS)-Unterricht in den Klassen 9 – 11 und durch eine zusätzliche Unterrichtsstunde in der der Klassenstufe 11 fest im Unterricht verankert. In den Jahrgangsstufen 1 und 2 führen wir einzelne, fest institutionalisierte Veranstaltungen durch.
  • Kooperation mit außerschulischen Partnern und Bildungspartnerschaften:
    Durch den technologischen Wandel ergeben sich auch neue Anforderungen für die Berufs- und Studienorientierung (Vielzahl neuer Berufe, veränderte Qualitätsanforderungen, neue Studiengänge, Hochschularten und Abschlüsse). Dem tragen wir durch Kooperation mit Unternehmen und Bildungspartnerschaften Rechnung. Es werden außerschulische Lernorte erforscht (Unternehmenserkundung), direkt mit Betrieben zusammengearbeitet und Gespräche mit Personalverantwortlichen ermöglicht.
  • Praktikum:
    Bei einem Schülerpraktikum lernen die Schülerinnen und Schüler einen Beruf am besten kennen. Sie erhalten einen wichtigen Einblick in den Berufsalltag, erleben die Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten in einzelnen Berufsfeldern. An unserem Gymnasium nehmen die Schülerinnen und Schüler an zwei Pflichtpraktika teil: ein Sozialpraktikum „Projekt Seitenwechsel“ in der Klassen 10 und ein selbstgewähltes Praktikum in Klasse 11 ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Beide Praktika bieten die Möglichkeit ihre Dauer zu verlängern. Außerdem besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in der Jahrgangsstufe 1 an einem Auslandspraktikum in England teilzunehmen.
    Empfehlenswert ist es, dass die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus noch weitere Praktika absolvieren. Falls hierfür eine Freistellung vom Unterricht benötigt wird, sollte sich die betroffene Person an die BOGY-Lehrer Frau Beckmann-Rögele bzw. Frau Fischer wenden.
  • Eine gelingende Berufs- und Studienorientierung ist gemeinsame Aufgabe von Schule, Elternhaus, Berufs- und Studienberatung und Wirtschaft. Hierbei kommt den Eltern eine besondere Bedeutung zu. Es ist deshalb wichtig, die Eltern in den Berufsfindungsprozess miteinzubinden. Die BOGY– Informationsabende richten sich deshalb an Eltern und Schüler, ebenso der Hochschulinformationsabend. Darüber hinaus stellen Eltern an einem Nachmittag ihre Berufe vor, auch diese Veranstaltung wird von Eltern und Schüler gemeinsam wahrgenommen.
  • Abgerundet wird das umfassende Programmangebot durch die Möglichkeit, das vierstündige Fach Wirtschaft in der Oberstufe zu belegen, verbunden mit der Gründung einer Juniorfirma.