Opernbesuch in der Staatsoper Stuttgart

Opernbesuch in der Staatsoper Stuttgart

Am 8. Janu­ar ging es für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Musik­zu­ges 8 und den Musik­pro­fil­klas­sen 10 & 11 in die Auf­füh­rung der Oper „Don Gio­van­ni“ von Wolf­gang Ama­de­us Mozart. Beglei­tet wur­den sie von Frau Deng­ler, Frau Branz und Herr Dr. Brenner.

Um 19 Uhr begann die Auf­füh­rung mit einem Kurz­film, in dem ein Hund (Dog Gio­van­ni) über ver­schie­de­ne Bade­män­tel phi­lo­so­phier­te. Im Anschluss folg­te dann der ers­te Akt der Oper. Das moder­ne, dreh­ba­re Büh­nen­bild stell­te ein zwei­stö­cki­ges Hotel dar, wel­ches sich je nach Sze­ne als wan­del­ba­res Ele­ment ent­pupp­te. Die Kos­tü­me reich­ten von Trash-TV-Style bis hin zu prunk­vol­len Pelzen.

In der Pau­se zwi­schen dem ers­ten und zwei­ten Akt hat­ten wir die Mög­lich­keit, den Orches­ter­gra­ben näher zu betrach­ten. Das Orches­ter har­mo­nier­te auf klang­vol­le Wei­se mit den her­aus­ra­gen­den Sän­ge­rin­nen und Sän­gern. Beacht­lich war, dass sie alle den Text in der Ori­gi­nal­spra­che Ita­lie­nisch san­gen, obwohl dies nicht ihre Mut­ter­spra­che ist. Die Zuschau­er konn­ten den über­setz­ten Text über der Büh­ne mitverfolgen.

Die Oper han­del­te von dem Frau­en­held Don Gio­van­ni, der vie­le Frau­en ver­führt und Mord am Vater einer die­ser Frau­en begeht. Am Ende des Stücks taucht der ver­stor­be­ne Vater als Sta­tue erneut auf und for­dert von Don Gio­van­ni, sei­ne Taten zu bereu­en. Da er dies nicht tut, fin­det er den Tod.

Die Insze­nie­rung war sowohl unter­halt­sam, als auch dra­ma­tisch und humor­voll und ist abso­lut emp­feh­lens­wert. Um 23.20 Uhr kamen alle Schü­ler wie­der in Back­nang an.

Bericht: Flo­ri­an Biedermann